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Verbandsgemeinde Heßheim setzt beim Thema Flächenbefestigung auf bewährtes Pflastersystem

Juli 2013
Aus Erfahrung gut [CombiStabil]

Bei der Sanierung oder der Erschließung von Wohnstraßen haben Planer in der Regel zwei gegensätzliche Ziele zu verfolgen: Einerseits sollen die Flächen in der Lage sein, die erwarteten Verkehrsbelastungen aufzunehmen, ohne dass es zu Verschiebungen kommt, andererseits ist es gewünscht, dass Wohnstraßen den Anwohnern und Besuchern eine attraktive Aufenthaltsqualität bieten. Beide Aspekte – Optik und Technik – stellen jedoch häufig einen Widerspruch dar. Reine Asphaltflächen sind zwar technisch durchaus praktikabel, optisch jedoch nicht immer reizvoll. Gepflasterte Flächen dagegen bringen mehr Atmosphäre, sind aber aufgrund ihrer oft mangelnden Verbundwirkung nicht immer geeignet, alle anfallenden Verkehrsbelastungen aufzunehmen. Die Verbandsgemeinde Heßheim im Rhein-Pfalz-Kreis hat für die Befestigung von Wohnstraßen seit einigen Jahren eine Lösung gefunden, die sowohl die Anforderungen an die Technik als auch an die Optik gleichermaßen gut erfüllt.

Jüngstes Projekt ist das Neubaugebiet Neuweide II, das sich 6 Kilometer nordwestlich von Frankenthal im Ortsteil Heuchelheim befindet. Als im Jahre 2011 für das etwa 3 Hektar große Areal die Planungen für den Endausbau der Straßen begannen, standen die Verantwortlichen der Gemeinde vor der Frage, welches Material sich am besten für die Befestigung des ca. 10.000 Quadratmeter umfassenden Straßenraumes eignet. Helmut Häfflinger von der Verbandsgemeinde Hessheim erklärt die Situation: „Aus optischen Gründen schied Asphalt für uns von vorne herein aus. Die Straßen im Wohngebiet werden als Mischverkehrsflächen genutzt. Um den gesamten Raum großzügig wirken zu lassen, suchte man einen einheitlichen Belag für Fahrbahn, Gehwege und den ruhenden Verkehr. PKW, Radfahrer und Fußgänger sollen sich hier sicher bewegen können. Belastet werden die Flächen durch den üblichen Anwohnerverkehr aber auch durch schwerere Müllfahrzeuge. Deshalb spielte auch das Thema Belastungsfähigkeit eine wichtige Rolle.“

Flächenbefestigung mit hoher Stabilität und attraktivem Oberflächendesign

Da die Gemeinde schon bei anderen Bauvorhaben mit dem CombiStabil-Pflastersystem aus der Einstein-Pflasterfamilie sehr gute Erfahrungen gesammelt hatte, war dieses System aus dem Hause Pfenning aus Lampertheim auch hier erste Wahl. Helmut Häfflinger: „Dieses Pflaster ermöglicht eine Flächenbefestigung mit hoher Stabilität und attraktivem Oberflächendesign. Bereits im Jahr 2009 und 2011 haben wir mit diesem Material im Ortsteil Beindersheim zwei Straßenzüge saniert. Auch hier handelte es sich um Wohngebiete mit ähnlichen Anforderungen. Betrachtet man die Flächen heute, dann sind keinerlei Verschiebungen im Pflaster zu erkennen. Im Gegenteil: außer dem üblichen Reifenabrieb wirken die Flächen noch wie frisch verlegt.“

DIN-Fuge wird systembedingt stets eingehalten

Verantwortlich für die Belastbarkeit dieses Materials sind Verbundelemente an den Steinen, die paarweise so angeordnet sind, dass eine Verschiebung der Steine gegeneinander verhindert wird. Jeweils ein Element eines Verbundelementepaares wird zylindrisch ausgeführt. Das andere verjüngt sich nach oben kegelförmig. Dadurch entstehen Kammern, die Fugenmaterial in allen Korngrößen aufnehmen und eine höchste Verbundwirkung ermöglichen. Weil es nur wenige punktuelle Kontakte zwischen den Steinen gibt, bleibt die gesamte Fläche langfristig elastisch. Häfflinger: „Dieser Pflasterbelag bietet dank der D-Punkt-Fugensicherung eine optimale Kraftübertragung zwischen den Steinen. Die zur regelmäßigen Aufnahme von Verkehrsbelastungen notwendige Fuge wird systembedingt stets eingehalten. Schub- und Horizontalkräfte, die der Verkehr verursacht, werden abgepuffert und gleichmäßig in die Tragschichten weitergeleitet.“

Einheitliches Steinformat sorgt für Fläche wie aus einem Guss

Aber auch optische Gründe sprachen für diese Lösung: Häfflinger: „Dank des großzügigen Formates von 18 x 30 cm und der braunen Oberfläche erhält der gesamte Straßenraum eine ruhige, großzügige und natürliche Wirkung. Die PKW-Stellflächen konnten aus dem gleichen Material im Farbton anthrazit realisiert werden. Das Verlegemuster wechselt hier von Ellenbogen auf Reihenverband. So sind diese Flächen optisch getrennt – dennoch wirkt die Gesamtfläche dank der einheitlichen Fortmate wie aus einem Guss.“

Mit diesem Material konnte der gesamte Straßenraum nicht nur ausreichend stabil, sondern auch optisch ansprechend befestigt werden. Ob sich das Pflaster auch im Neubaugebiet Neuweide II - das im Sommer 2012 fertig gestellt wurde - bewähren wird, wird die Zukunft zeigen. „Dank der bisherigen Erfahrungen mit diesem Pflastersystem stehen die Chancen dafür jedoch sehr gut“, bemerkt Helmut Häfflinger abschließend.

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